Transmedial process of recognizing movements and spaces.

Statement
(Ausstellung M12, 2020) Sebastian H. Rey

Ziel dieser Arbeit ist es, den Prozess der Erstellung, Analyse und Entwicklung der Ideen zum Portfolio-Modul vorzustellen. Wie es mir normalerweise passiert, besteht die erste Herausforderung darin, die Frames zu finden, in denen diese Prozesse ausgeführt werden können, um sie für den Betrachter transparent zu machen. Diese Aussage ist in der Tat der erste Rahmen, in dem ich diese Erfahrungen zuteilen werde.

Es ist ungefähr ein Jahr her, seit ich angefangen habe, an den Möglichkeiten der Erforschung im Modul zu arbeiten, und ich habe angefangen, wie ich es mit meinen anderen künstlerischen Prozessen getan habe: aus der Intuition. Etwas scheint interessant, ich gehe dorthin und erkunde und frage mich beim Erkunden, was daran interessant ist. Wenn ich eine Antwort darauf finde, überprüfe ich, ob es noch anregend ist, und wenn ja, gehe ich weiter. Da beide Szenarien während dieser spezifischen Untersuchung aufgetreten waren, beschloss ich, nur einige von denen auszustellen, die für mich nach dem Verständnis der Motivation noch interessant waren.

Transformation, Bewegung und Wiederholung sind drei Begriffe, denen ich bei der Analyse der Prozesse folgen könnte. Bewegungen, die dort beginnen, wo sie enden und dort enden, wo sie beginnen. Außerdem wird die Theorie der Physik niemals die Schleife stoppen, sondern nur in etwas anderes verwandelt werden. In Bezug auf die Terminologie, die in meinen aktuellen Studien wie Transmedialität, Spiritualität und Heilung von Bedeutung war, stelle ich hier die transmediation von drei Beispiele des Prozesses vor, die ich unbewusst auf meine Forschung ausgerichtet oder im Rahmen der Studien bewusst analysiert habe.

Ich habe eine audiovisuelle Arbeit gemacht, die dieser Struktur folgt und darin spielt. Es stellt verschiedene Prozesse gegenüber, von denen jeder eine spezifische Erforschung der Komponenten darstellt und jeder unabhängig ist, der jedoch durch seine Forschungsthemen vereint ist. Diese Erkundungen spielen gleichzeitig und sind gleichermaßen auf den anderen übertragbar. Die Ideen von Wiederholung, Transformation und Bewegung bekräftigen.

Die erste mit dem Titel „Handing“ untersucht, wie eine Hand mit einem Pinsel auf einer Tanzfläche aus Papier tanzt. Der zweite „Zustand“ ist eine Aufführung des Materials, wobei das Wachs seine Wege zwischen einem Zustand und dem anderen erkundet und sich in seinem eigenen Rhythmus erholt und zurückkehrt. Der letzte untersucht die Möglichkeiten des Materials und seine Eigenschaften sowie die Art und Weise, wie es transformiert werden kann. Die drei werden neu kontextualisiert, wenn sie zusammen präsentiert werden. Sie schaffen einen Dialog, in dem die Grenzen der Medien hinterfragt werden und synästhetische Ansätze auftreten können.